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Der Beitrag Warum sollte man eine Ausbildung als Frau machen? erschien zuerst auf Marion Klüter.
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Durch die jahrelange Arbeitslosigkeit war ich frustiert, 400 Bewerbungen hatten keine Änderung dieses unerträglichen Zustandes gebracht. Ich war bereit, jedes Angebot anzunehmen, nun gut – fast jedes. Aber was einem als Frau manchmal angeboten wird, macht einen sprachlos.
Jahrelang macht man eine Berufsausbildung, besucht Fortbildungen, schult um, macht sein Fachabitur nach, beendet sein Studium, jedes Wochenende sitzt man in der VHS und wofür?
Wobei man sagen muss, die Zeit in der VHS war nicht vergebens, die Ausbildung dort ist sehr gut. Man kann innerhalb kürzester Zeit viel lernen. Es gibt sogar Zusatzausbildungen, für die man Prüfungen ablegen muss, um ein Zertifikat zu bekommen.
https://marionklueter.de/arbeiten-bis-zum-umfallen-und-das-fuer-schlechte-bezahlung https://marionklueter.de/das-praktikum-die-koenigsdisziplin-der-ausbeuter https://marionklueter.de/viel-arbeit-fuer-wenig-geldWenn man schon keinen festen Vollzeit-Job findet, könnte man doch versuchen, wenigstens einen Nebenjob zu finden oder stundenweise zu arbeiten. Es gibt viele Möglichkeiten: Zeitungen austragen, putzen, einkaufen gehen, Seniorenbetreuung oder Senioren PC-Kenntnisse vermitteln?
Aber was man sich als Frau manchmal bieten lassen muss, macht einen sprachlos. Schließlich hat man in seine Schulbildung und seine Berufsausbildung(en) viel Zeit und Geld investiert. Und was bekommt man dann angeboten?
Warum sollte man als Frau das Leben nicht genießen und dabei gleichzeitig Geld verdienen? Und das mit Sex. So scheinen manche Männer das zu sehen. Wenn ein Mann bereit ist, für nette Stunden zu bezahlen, haben doch Beide etwas davon, oder nicht? Und was ist schon dabei, für eine Frau ist das doch eine natürliche Sache?
In einer kleinen Pension bei Hannover können sich Frauen im Sommer etwas dazu verdienen, aber nicht nur als Bedienung für den Biergarten sondern auch auf dem Zimmer mit intessierten Besuchern. Der Besucher bezahlt auch zusätzlich das Zimmer.
Im Sommer kann sich die Hausfrau in dieser Pension Geld verdienen, einmal als Bedienung und vielleicht noch auf dem Zimmer, wenn der Gast Interesse hat.
Der Pensionsbetreiber hat etwas davon, die Bedienung und natürlich der Gast, nicht zu vergessen die Frau, die Abwechslung von ihrem Mann hat, also eine win-win-Situation für alle. Es kommt Geld in die Familienkasse, die Frau hat ihren Spaß und der Mann hat eine befriedigte Frau (Ironie).
Aber was macht man während der Nebensaison? Da gibt es zum Glück kostenlose Partnerbörsen (z.B. iLove) im Internet, bei denen man offiziell einen Lebenspartner suchen kann, aber natürlich ebenso Abenteuer, auch mit finanziellem Interesse.
Man markiert seine Anzeige mit „Taschengeld“ und schon ist man in der ehrwürdigen Riege der Prostituierten aufgenommen. Allerdings ist so nicht viel Geld zu erwarten. Es gibt aber auch Seiten, auf denen offen mit Sex geworben wird, gleich mit Preisangabe.
Es gibt so viele Dinge, die man gerne hätte, sich aber nicht leisten kann. Die Erwähnung eines Korsetts lässt die Augen von Männern glänzen.
Nur ansehen, nicht anfassen.
Korsett oder nicht? Das ist hier die Frage, stellt man sich als Burlesque zur Verfügung oder verzichtet man lieber?
https://marionklueter.de/endlich-wieder-arbeiten-und-das-als-erwerbsminderungsrentner https://marionklueter.de/mein-experiment-die-ersten-vorstellungsgespraeche https://marionklueter.de/die-verlorene-generationAber auch im nahen Umfeld gibt es besondere Angebote, wenn andere erfahren, dass man bereits lange Zeit arbeitslos und deswegen finanzielle Engpässe hat. Ein- oder zweimal die Woche Sex für monatlich 50 Euro.
Ich gebe dir monatlich 50 Euro, und du kannst entscheiden, wie oft du Sex mit mir hast. Einmal oder zweimal die Woche.
Ernsthaft nimmt wohl keine Frau so ein Angebot an. Und eigentlich sollte man darauf nicht freundlich reagieren, aber gute Erziehung lässt sich nunmal nicht so schnell vergessen.
Natürlich entgegnet man, dass man keinmal die Woche Sex mit ihm haben will, schon gar nicht für so wenig Geld, denn es gibt bereits bessere Angebote.

Der Mann ist charmant und attraktiv, unterhaltsam und großzügig, vielleicht besteht sogar eine Anziehungskraft. Man versteht sich, kann sich gut miteinander unterhalten, genießt es, auszugehen und von ihm hofiert zu werden.
Aber die Sache hat einen Haken, was eine private Beziehung für einen schwierig, wenn nicht gar unmöglich macht, – er ist verheiratet und Vater vieler Kinder.
Er bietet mindestens 1.500 Euro im Monat, aber nicht einfach nur für Sex. Begleitung ins Theater, in die Oper und in das Kino möchte er ebenfalls. Zusätzlich lädt er dich zu exklusiven Restaurantbesuchen ein, vielleicht sogar in ein Tanzstudio? Sogar Urlaub ist vorgesehen, und er möchte dich mit schönen Kleidern und Schmuck verwöhnen.
Es ist das Leben einer niveauvollen Escort-Frau, sorglos und behütet, nur für einen Mann dasein, der einen wie ein Schmuckstück behandelt? Aber sollte man so seinen Lebensunterhalt verdienen?
https://marionklueter.de/tipps-gegen-betruegerDiese genannten Vorschläge wurden mir ernsthaft gemacht, wenn ich erzählte, dass ich dringend einen Job suche. Aber ich verdiene lieber Geld mit meinem Kopf als mit meinem Körper.
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