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22.11.2025 mkl War es noch bei unseren Eltern üblich, sein Leben lang bei der Firma, in der man seine Ausbildung machte, zu arbeiten, wurde es auf einmal zur Ausnahme.
Genügte es früher, eine Berufsausbildung zu machen, um dann in diesem Beruf zu bleiben, wurde es üblich, alle paar Jahre nicht nur die Firma, sondern den Beruf zu wechseln, umzuschulen, weiterzubilden und wieder von vorne anzufangen. Dazu gehörte auch die Bereitschaft, jederzeit für eine Arbeitsstelle, umzuziehen.
Nichts war mehr einfach nur eine Sache des Fleißes und des Wissens. Und auch ein gutes Studium war kein Garant für einen Arbeitsplatz.
Ich gehöre zu den Babyboomern und erzähle von meinen Erfahrungen im Berufsleben. Nennen wir es einfach, Geschichtsunterricht.
Weitere Informationen im Internet:
https://www.iwkoeln.de/studien/philipp-deschermeier-holger-schaefer-die-babyboomer-gehen-in-rente.html https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/babyboomer-rente-arbeitnehmer-100.htmlLeistungswille und -bereitschaft wurden großgeschrieben und auch von Arbeitgebern verlangt.
Der Begriff “Workaholic” hat seinen Ursprung nicht umsonst in dieser Zeit.
Quelle: Unicum Media
Viele meiner Generation (die Babyboomer) (Publikation vom Berlin-Institut über die Babyboomer, die in Rente gehen) haben hunderte von Bewerbungen verschickt, haben gehofft, Vorstellungsgespräche besucht und gekämpft.
Und das jahrelang. Ein ganzes Berufsleben lang.
Etliche haben während dieser Zeit weiter Fortbildungen oder Umschulungen besucht, um die Qualifikationen zu verbessern. Das Arbeitsamt konnte nur einen begrenzten Umfang an Ausbildungen anbieten. Und nur die Ausbildungen beim Arbeitsamt wurden finanziert.
Weitere Beiträge zum Thema:
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Leider waren manche dieser Trainingsangebote ungenügend. Denn auch schon zu der Zeit hatten viele zuhause einen PC. Sie wussten bereits, wie man einen Computer anstellt und mit der Maus umgeht. Manche besaßen sogar einen Internetzugang. Und was nutzt einem der Lehrgang, wie man Word benutzt, wenn die verwendete Software über acht Jahre alt ist?
Wie ist der Inhalt des Bewerbungstrainings?
Der Inhalt des Bewerbungstrainings beinhaltete Grundlagen zur Bedienung eines Computers, einen Bewerbungsbrief auf Word zu schreiben und den Lebenslauf fertig zu machen.
Es wurden einem Möglichkeiten vermittelt, um im Internet Stellenangebote zu suchen. Außerdem durfte man Fotokopien machen und die fertigen Bewerbungen abgeben, damit sie verschickt wurden.
Weitere Informationen:
Die Volkshochschule (vhs) bot dagegen eine reichliche Auswahl an Fortbildungen. Das Niveau war hoch. Für manche Bereiche gab es Abschlußprüfungen.
Leider mussten private Fortbildungen selbst finanziert werden. Und so manches anstrengende Wochenende ging dabei drauf. Aber man glaubte daran, dass es sich rentieren würde, irgendwann. Man durfte nur die Hoffnung nicht verlieren.
Natürlich kann man immer rummäkeln. Aber ich habe durch die vielen Fortbildungen mehr Einsicht darin wie viel Lehrstoff notwendig ist und wie viel Zeit man in das Lernen investieren muss.
Weitere Informationen:
Dazu kann ich mehrere Erfahrungen vorweisen.
Da gerade viele Arzthelferinnen arbeitslos waren, bot sich eine Zusatzausbildung im Bereich Labor an und gleichzeitig zur Röntgenassistentin. Die Ausbildung fand bei der damaligen Blindow-Schule statt. Dabei gab es ein so hohes Niveau, dass von fast 40 Leuten am Ende nur neun übrig blieben. Die härteste Ausbildung meines Lebens, aber auch die, in der ich am meisten lernte.
Am Ende des halben Jahres riet man den Besten von uns, zu denen auch ich gehörte, eine weitere Ausbildung zur Heilpraktikerin zu machen. Leider musste man diese wieder selber finanzieren.
Das änderte an meiner Situation nichts, zu der Zeit gab es keine offenen Stellen im Labor. Im Krankenhaus durfte ich nicht arbeiten, da mir das einjährige Praktikum fehlte. Und so arbeitete ich anschließend weiter als Arzthelferin (heute MFA).
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Weitere Informationen:
Und die hohen Materialkosten entfielen. Jede Schrift kostete 1.000 DM, da man mindestens drei benötigte, nämlich normal, kursiv und fett, war man schon bei 3.000 DM. Dazu kam der Unterhalt der Dunkelkammer, das Material und die Maschinen, dem Belichter und der Entwicklungsmaschine.
Also lernte ich im Grunde genommen nur das, was ich vorher an der Fotosatzmaschine getan hatte, nun am Computer, – dem PC und dem Macintosh.
Die Ausbildung an der Akademie in Berlin war so gut, dass ich rasch eine neue Arbeitsstelle als DTP-Fachfrau fand. Und bis zum Attentat am 9. September 2001 war ich glücklich im neuen Bereich. Danach war ich erneut arbeitslos.
Weitere Informationen im Internet:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/nicht-nur-zu-viel-arbeit-auch-keine-arbeit-kann-krank-machen-langzeitarbeitslose-1790.php https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61718/arbeitslose-und-arbeitslosenquote/Viele Hoffnungen, geplatzte Träume, vertane Zeit. Diese Ausbildung war von Anfang an einfach schlecht. Die Anforderungen waren zu niedrig. Selbst bei der Wahl der Teilnehmer. Zusätzlich kam die Leistungsbereitschaft, die ebenfalls nicht hoch war.
Uns stand ein Jahr zur Verfügung. Verglichen mit meinen vorherigen Ausbildungen eine sehr lange Zeit, – dachte ich.
Aber wir kamen in jedem Fach nicht über die Anfänge hinweg, da manche Teilnehmer nicht einmal die einfachsten Grundlagen der Computerbedienung (Taskleiste und rechte Maustaste) beherrschten.
Schon nach Wochen war klar, so würde man nichts lernen. Und schon gar nicht so viel, dass man in dem Bereich anschließend arbeiten konnte.
Das Arbeitsamt hat kein Interesse
Leider half es auch nicht, das Arbeitsamt hinzuzuziehen, um das Lernniveau erheblich zu steigern. Im Grunde wusste man dort bereits, dass die meisten Absolventen anschließend weiterhin arbeitslos waren, weil die Anforderungen im Beruf wesentlich höher waren.
Der Rückhalt fehlt
Meine Kämpfe waren umsonst, da der Rückhalt in der Klasse nicht reichte. Da halfen auch meine Hinweise, dass wir mit der Ausbildung am Ende scheitern würden, nichts. Und so kam es eben auch. Für mich bedeutete es das Ende meines Berufslebens, da ich krank wurde und viel zu früh ausscheiden musste.
Jetzt, wo es mir gesundheitlich wieder besser geht, werden mir Jobs als Arzthelferin angeboten. Welche Ironie! Ich bin am Anfang meines Berufslebens wieder angekommen.
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Eigentlich geschah es aus Langeweile, dass ich bei Indeed meinen Lebenslauf eingab. Ich versprach mir davon gar nichts. Umso überraschter war ich, als sich ungefähr ein Jahr später plötzlich ein potentieller Arbeitgeber bei mir meldete.
Auf der Website können Lebensläufe gehochladen, Job-E-Mails erstellt, Jobs gesucht, gespeichert werden.
Und man kann sich direkt bewerben. Man kann Stellenanzeigen von großen Online-Jobbörsen, Zeitungen und Verbänden finden.
Eigentlich ist Indeed keine klassische Jobbörse sondern eher eine Suchmaschine mit Spezialisierung auf Stellenausschreibungen. Weltweit können Arbeitsuchende mit Hilfe von verschiedenen Suchfiltern nach passenden Stellen suchen. Über 250 Millionen Menschen rufen die Webseite jährlich auf.
Auch für Arbeitgeber ist die Börse interessant. Durch Inserieren von Stellenausschreibungen können sie schnell Kontakt zu Interessenten aufnehmen. Arbeitgeber und Mitarbeiter werden hier zusammengebracht.
Man kann bei Indeed ein kostenloses Konto anlegen. Dort hinterlegt man seine fertigen Bewerbungsunterlagen wie den Lebenslauf und ein Anschreiben.
„Der Aufwand lohnt sich. Man spart Zeit mit umständlichen Verschicken von Bewerbungsunterlagen.“
Man benötigt einige Zeit, bis man alle Fragen beantwortet hat. Aber am Ende lohnt es sich, weil der Arbeitgeber sofort sehen kann, ob man geeignet ist oder nicht. Kein umständliches Verschicken von Bewerbungsunterlagen ist nötig, weil der Arbeitgeber schon vorher die Unterlagen runterladen, ausdrucken und ansehen kann.
Und auch Arbeitgeber können nach passenden Bewerbern suchen und eine Anfrage zuschicken.
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Ich bekam bereits nach mehreren Tagen einen Einladungstermin an einem Montag. Herr Runde stellte sich und die Firma vor. Gesucht wurde für eine andere Firma, die Kunde bei Hausschildt und Blunck sei.
Beim Kunden würde ein weiteres Vorstellungsgespräch stattfinden.
Seit 1992 steht das Sicherheitsunternehmen Hauschildt & Blunck für qualifizierte Sicherheitsdienstleistungen in Hannover und Umgebung.
Ob gewerblich oder privat: Für einen optimalen Sicherheitsdienst stellen wir unseren Kunden die passenden Leistungen zur Verfügung.
Das nächste Gespräch fand am Mittwoch in der Firma in Hannover-Roderbruch statt. Leider verpasste ich aus Unsicherheit die richtige Haltestelle und musste lange laufen, bis ich da war. Die beiden Herrren warteten bereits auf mich.
Das Gespräch verlief genauso gut wie das vorherige. Nur die Frage nach meinen Englisch-Kenntnissen verunsicherte mich. Aber der Abteilungsleiter der betreffenden Firma gab zu, dass eigentlich keine Englisch-Kenntnisse notwendig seien. Und ich schlug vor, meine Kenntnisse wieder aufzufrischen.
„Ich melde mich morgen oder übermorgen bei Ihnen. Dann können wir alles besprechen.“
Beim herzlichen Abschied teilte mir Herr Runde mit, er würde sich die nächsten zwei Tage telefonisch bei mir melden. Dabei vermittelte er mir den Eindruck, als würden wir dann über den Arbeitsvertrag sprechen.
Er meldete sich weder am nächsten noch am übernächsten Tag. Da er mir keine Visitenkarte übergeben und ich auch keine Telefonnummer von ihm besaß, wartete ich ungeduldig ab. Auf meine Mail kam nur eine Standardantwort, der Betreffende sei im Urlaub.
Also rief ich am Dienstag die Telefonnumer, die in der Anzeige gestanden hatte, an. Es war die Filiale in Hamburg. Die Abteilungsleiterin versprach mir, sich darum zu kümmern. Sie rief mich schnell zurück, Herr Runde sei im Urlaub. Er hätte sich noch nicht entschieden. Immerhin bekam ich nun eine Mail, in der stand, der Entscheidungsprozeß sei noch nicht abgeschlossen.
Die nächsten zwei Wochen vergingen. Ich rief wieder in Hamburg an. Sie entschuldigte sich an seiner Stelle bei mir, so ein Verhalten sei nicht üblich. So könne man nicht mit anderen Menschen umgehen. Sie werde sich darum kümmern.
Und das tat sie, schnell teilte sie mir das Ergebnis mit. Herr Runde hatte sich für eine andere Bewerberin entschieden.
Fazit: Unwürdiges, herabsetzendes Verhalten. Keine Entschuldigung für über drei Wochen Wartezeit, keine persönliche Stellungnahme. Feige und menschenverachtend! Es dauerte sehr lange, bis ich mich davon erholt hatte.
Das Klinikum der Medizinischen Hochschule Hannover ist ein Krankenhaus mit überregionalem Einzugsbereich.
Das Universitätsklinikum verfügt über 41 Fachabteilungen mit 1.520 Betten. … 2021 wurden 57.100 Patienten stationär und 272.556 ambulant behandelt.
Die MHH ist Deutschlands größtes Transplantationszentrum. Im Jahr 2021 wurden hier 337 Transplantationen solider Organe sowie 180 Knochenmarks- und Stammzelltransplantationen vorgenommen.
Quelle: Wikipedia
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist ein attraktiver Arbeitgeber. Daher schickte ich an mehrere Abteilungen meine Unterlagen. Meine erste Ausbildung war die zur Arzthelferin. Allerdings hatte ich bereits nach einigen Jahren meinen Beruf aus privaten Gründen gewechselt.
Schon eine Woche später klingelte mein Telefon. Das Einladungsgespräch sollte am nächsten Dienstag stattfinden. Mir wurde ein Probearbeiten vorgeschlagen, welches ich auch annahm. Von den Abteilungen war es ausgerechnet die ambulante Infusions-Ambulanz, die sich gemeldet hatte.
Die Abteilungsleiterin war nicht da. Ich wurde als Praktikantin eingekleidet und vorgestellt. Einige der Kolleginnen und Kollegen ignorierten mich völlig. Ein paar waren aber richtig nett.
Man zeigte mir die Arbeitsräume. Ich stand längere Zeit bei mehreren Kolleginnen daneben und ließ mir die Arbeiten erklären. Erst war ich in einer Abteilung, danach in einer anderen. Dort wurde ich sofort sehr nett angenommen und fühlte mich wesentlich wohler als in der vorherigen Abteilung.
Anschließend saß ich an der Anmeldung. Diese Kollegin zeigte deutlich, wie störend sie mich empfand. Sie erklärte mir gar nichts, stellte nur die Frage, warum ich hier arbeiten wolle.
Nach zwei Stunden kam die Abteilungsleiterin und bat mich zum Gespräch. Sie machte einen netten Eindruck, redete viel über alles mögliche. Es war mir klar, es würde schwierig werden mit der Stelle. Die Arbeit war nicht für mich geeignet. Noch dazu sollte die Meinung des Teams mit berücksichtigt werden. Und da konnte ich mir schon die Entscheidung vorstellen, nach der Reaktion einiger Mitarbeiter.
„Ich melde mich in zwei Tagen. Wenn es hier nicht klappt, werde ich Ihre Unterlagen an andere Abteilungen weitergeben.“
Aber sie schlug vor, sich für mich auch in anderen Abteilungen mit meinen Unterlagen einzusetzen. Sie würde sich in zwei Tagen telefonisch bei mir melden.
Das Telefongespräch fand nicht statt. Nach mehreren Anrufen teilte man mir dann mit, ich würde für die Stelle nicht in Frage kommen. Mehrere Bitten um Rückruf der Abteilungsleiterin wurden ignoriert. Auch meine Mails wurden nicht beantwortet. Habe nie wieder etwas von der MHH gehört. Meine Unterlagen sind garantiert in keinem anderen Bereich gelandet.
Fazit: Unschön. Keine telefonische Absage. Reagierte auf keine Rückruf-Bitte. Ignorierte Mails. Nicht empfehlenswert! Gehört das heute zum Standard, keine Vereinbarung einzuhalten und selber nicht abzusagen? Kein Wunder, wenn man dann keine Fachkräfte mehr bekommt.
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Geschäftsfelder sind die Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung, Outsourcing, Beratung und viele weitere Human-Resources-Lösungen.
Eine Filiale von Manpower ist spezialisiert auf den medizinschen Bereich. Sie hat ihren Sitz in Hannover in der Lister Straße. Zeitarbeitsfirmen vermitteln den Jobsuchenden meist vorübergehend an Arbeitgeber. In manchen Fällen ist aber auch eine Übernahme möglich. Es gibt aber noch vier weitere Arbeitsbereiche.
Eine Einladung erfolgte schnell. Die Mitarbeiterin hatte bereits alle Unterlagen ausgedruckt vor sich liegen. Eine Kollegin saß neben ihr. Sie stellte mir einige Fragen. Die Zeit zwischen meiner letzten Arbeit als Arzthelferin und heute erschien ihr als zu lang, um wieder erfolgreich in dem Beruf Fuß fassen zu können. Sie machte mir kaum Hoffnung.
Als ich vorschlug, mich in den anderen Abteilungen vorzustellen, stimmte sie mir zu.
Aber ich hörte danach nie wieder etwas von ihr.
Nach mehreren Monaten meldete sich ein anderer Mitarbeiter von Manpower. Er sei jetzt der neue Ansprechpartner für mich. Und er kümmerte sich tatsächlich um eine Stelle für mich.
Auf eine neue Bewerbung erfolgte wieder ein Anruf und ein Vorschlag für ein Vorstellungsgespräch. Die Filiale lag in der Georgstraße in Hannover. Hier kümmerte man sich eher um den Bürobereich.
Wieder lag bereits alles vorbereitet vor der Filialleiterin, die mich mit ihrer Sekretärin begrüßte. Das Gespräch verlief gut. Auf einmal fiel der Leiterin ein, dass sie unbedingt eine Sekretärin für sich bräuchte. Vielleicht war ich dafür geeignet. Man vereinbarte ein Probearbeiten von ein bis zwei Tagen.
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Das Probearbeiten am Mittwoch in der Filiale von Manpower in der Georgstraße in Hannover, verlief erfolgreich. Die junge Mitarbeiterin führte mich in alle Vorgänge ein. Nach zwei Stunden waren wir fertig. Die Filialleiterin war überrascht, wie schnell ich alles begriffen hatte.
Es tut mir leid, aber der Arbeitsplatz ist nicht mehr vorhanden.
Ich sollte mich am Freitag telefonisch bei ihr melden. Der Arbeitsbeginn wäre dann der 01. Januar 2024.
Als ich mich erwartungsvoll am Freitag meldete, teilte sie mir mit, leider sei der Arbeitsplatz nicht mehr vorhanden. Die jetzige Sekretärin, die gekündigt und im Dezember fortziehen wollte, hatte es sich anders überlegt. Sie würde bleiben, also fiel der freie Platz weg.
Fazit: Sehr nett und aufgeschlossen. Leider hat es nicht geklappt. Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört.
Der neue Mitarbeiter in der medizinischen Abteilung von Manpower meldete sich unerwartet bei mir. Es ging um ein Vorstellungsgespräch bei einem Arzt am Bahnhof. Er freute sich für mich mit.
Empfangen wurde ich von der MFA, die die Praxis leitete und der Frau eines der Ärzte. Es war ein freundliches und lustiges Gespräch. Man vereinbarte ein Probearbeiten für die nächste Woche. Es sah gut aus, der einzige Nachteil war die 40-Stunden-Woche und Arbeitszeiten bis 18.00 Uhr und später. Über Geld wurde noch nicht gesprochen.
Als ich die Mail sah, war ich überrascht. Anscheinend war mir eine vorherige Mail entgangen. Kein Wunder, bei manchmal 200 Mails am Tag. Als ich suchte, fand ich sie.
Da Sie sich nicht gemeldet haben, verzichten wir auf ein Probearbeiten. Eine Einstellung kommt nicht mehr in Frage.
Entsetzt las ich, dass man das Probearbeiten gerne vorverlegt hätte, ich solle mich doch bitte melden. Da ich die Mail nicht gesehen hatte, konnte ich mich nicht melden.
Und in der zweiten Mail stand dann drinnen, man würde auf das Probearbeiten verzichten. Und eine Anstellung würde ebenfalls nicht mehr stattfinden.
Auf mehrere Anrufe bekam ich keine Reaktion. Frau Doktor wollte nicht mit mir reden. Und der Doktor wusste gar nicht, wovon ich sprach. Mein Berater war ebenfalls negativ überrascht über die heftige Reaktion, denn er hatte sofort eine Absage erhalten.
Fazit: Erst freundlich, dann nicht mehr erreichbar. Wenn man unbedingt einen Termin ändern möchte, warum ruft man nicht an? Wenn man eine Mail schickt, warum dann nicht mit Lesebestätigung? Eine Mail kann leicht verloren gehen. Und wenn keine Reaktion kommt, schicke ich halt noch einmal eine. So ist das normalerweise in der Geschäftswelt. Das Verhalten ist unverständlich. So dringend scheint man keine Fachkräfte zu suchen.
Erst einmal suche ich nicht weiter. Ich bin desillusioniert. Von wegen Fachkräftemangel, für mich hat sich nichts geändert.
Meine Erzählungen über die Firmen der vorgestellten Beispiele entspricht meinen eigenen Erfahrungen und stellt keine Wertung dar.
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