Leben Teil 2: Wer wohnt denn da?5 Minuten Lesezeit

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Es reicht nicht, ein Bordell im Haus zu haben, es muss noch eine Wohnung mit ständig wechselnden Männern geben, von denen keiner der Mieter des Mietshauses ist.

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Neue Mieter gesucht

1. Aus dem Leben im Mietshaus

In der oberen Etage wird eine Wohnung frei. Schon befürchtet man, dass es eine neue Bordellwohnung wird. Aber zum Glück, wollte keiner den Freiern so viele Treppen zumuten. Auch im Nebenhaus wurde das neue Bordell in der obersten Etage schnell wieder geschlossen.

EntenAls sich der neue Mieter aus Italien vorstellte, fand man ihn nett, obwohl von Anfang an klar war, dass er kein Italiener war. Er sprach gut Deutsch und hatte Arbeit. Aber eines Tages war er verschwunden. Nun gingen ständig Männer aus Syrien in der Wohnung ein und aus.

Hauptsächlich fielen sie mit ihrem Lärm auf, – lautstarke Gespräche – die bis spät in die Nacht gingen. Warum muss man so brüllen? Man sitzt doch dicht beieinander, auf dem Fußboden, als Licht eine Glühbirne an der Decke und Bettlaken am Fenster.

Alle besaßen Migrationshintergrund. Manchmal waren es fünf Männer, die sich in der kleinen Wohnung aufhielten. Und auch sie konnten die Wohnungstür nicht per Türklinke zu machen, ist anscheinend heute eine Seltenheit.

Kleiner Tipp
Ich empfehle, dass man schon Schülern beibringen sollte, was eine Türklinke ist und wofür man sie benutzen kann. Denn anscheinend gehört es heutzutage nicht mehr zum Allgemeinwissen.

2. Der unbemerkte Einbruch

An einem Tag knallte es ständig, ich war so wütend, dass ich hinausstürmte, aber dieses Mal waren es nicht die Prostituierten sondern die Syrer von oben.

EnteAls ich nach oben kam, standen zwei Männer mit Kleinkind da. Der eine fing sofort an zu reden, um mir mitzuteilen, bei ihm sei eingebrochen worden.

Ich konnte es sehen, der Türrahmen war stark beschädigt. Aber wer war der Mann eigentlich? Der Mieter war es nämlich nicht.

Da kam schon die benachrichtigte Polizei. Weiterhin knallte es, aber es war nicht die Tür, sondern ein Fenster (beim Auszug waren sämtliche Fensterrahmen beschädigt und ein Glas kaputt). Sie bat ihn, das Fenster endlich zu schließen, damit die Knallerei aufhört, die ihn anscheinend gar nicht störte.

In dem Moment kam die Mieterin aus der Nachbarwohnung die Treppe hoch und bestätigte, dass es starken Lärm in der Nacht gegeben hätte, eine große Party wäre bis in die frühen Morgenstunden abgehalten worden.

Ich erinnerte mich, dass am Abend ein junger Mann unten bei mir geklingelt hatte, weil sein Freund oben nicht aufmachen würde. Danach klingelte noch einer. Ich kannte keinen von ihnen. Und diese jungen Männer aus dem Bekanntenkreis waren eingebrochen, um eine Party zu feiern.

Aber bei all dem Lärm im Haus bekam man nicht mehr mit, wenn eine Tür aufgebrochen wurde.

3. Die Hausverwaltung kennt die Mieter nicht

Später kam die Polizistin noch einmal zu mir, um sich die Telefonnummer der Hausverwaltung und des Vermieters des Mietshauses zu holen, die hatte sie oben nicht bekommen können. Mir war klar, warum, er war nicht der Mieter, was ich ihr auch mitteilte. Als sie sich am Tag noch einmal telefonisch meldete, bestätigte sie mir, dass es nicht der Mieter war, aber die Hausverwaltung auch nicht wissen würde, wer dort überhaupt wohnt.

EnteObwohl der Mieter fort war, es keinen neuen Hauptmieter mit Mietvertrag gab, war die Wohnung bewohnt, allerdings von wöchentlich wechselnden syrischen Asylanten.

Im Haus nahmen wir es mit Humor, unten ein Bordell und oben eine Schläferzelle? Hier würde keiner merken, wenn jemand Bomben bastelt. Aber eines fehlte uns noch, ein paar Motorradrocker, die Waffen vertrieben, lästerten wir.

→ weiter geht es mit S.2 Endlich weg

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Autor Profil

Marion Klüter
Marion Klüter
Marion Klüter ist Multimedia-Fachfrau und Bloggerin. Sie besitzt zwei Blogs mit unterschiedlichen Schwerpunkten, da sich beide Themen nicht miteinander vereinen ließen, denn Wut und Kreativität passen schlecht zueinander. Trotz vieler Rückschläge in ihrem Leben hat sie den Humor nicht verloren und lacht weiterhin gerne, auch über sich selbst.

5 Gedanken zu “Leben Teil 2: Wer wohnt denn da?

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